Die Zukunft von Serendipity
Re: Die Zukunft von Serendipity
Verennt euch doch bitte nicht in die CMS-Diskussion - also was was ist. Die Ausgangsfrage finde ich nämlich gar nicht so uninteressant.
Klar, alles Eindrücke aus meiner subjektiven Perspektive, aber: Ich möchte da Dirks Aussage von oben unterschreiben. Es wäre gut zu sammeln, was kommen soll oder was fehlt. Derzeit wüsste ich nämlich nicht, woran ich schrauben sollte, wenn ich mal wieder ein paar Tage Serendipity widmen wollte.
Außer pubsubhubbub, dessen Integration ich mir noch fest vorgenommen habe für die aktuelle Ubuntuversion (bei der Googles Testumgebung hoffentlich richtig funktioniert). Da hätte ich mir allerdings auch mehr Hilfe gewünscht als das damals schief ging.
Gedankenfetzen: Wäre es nicht sinnvoll, die ganzen Reaktionen auf Artikel auf Microplattformen gesondert zu sammeln, eben nicht in dem Trackbackbereich, sondern in einem Bereich "Reaktionen", das Plugin in der Hinsicht prominent weiterzuentwickeln? Google Buzz-Kommentare wieder auf dem eigenen Blog zu spiegeln? Echtzeitsysteme wie eben Pubsubhubbub zu integrieren (und eben am besten direkt aktiviert)? Oder soll das Cachingsystem, das mit Isotopp erdacht wurde, weitergeführt werden?
Garvin, hast du Pläne in Richtung Weiterentwicklung?
PS: Fand es z.B. toll, wie schnell hier auf die Flattr-Entwicklung reagiert wurde. Das stand Wordpress in nichts nach.
Klar, alles Eindrücke aus meiner subjektiven Perspektive, aber: Ich möchte da Dirks Aussage von oben unterschreiben. Es wäre gut zu sammeln, was kommen soll oder was fehlt. Derzeit wüsste ich nämlich nicht, woran ich schrauben sollte, wenn ich mal wieder ein paar Tage Serendipity widmen wollte.
Außer pubsubhubbub, dessen Integration ich mir noch fest vorgenommen habe für die aktuelle Ubuntuversion (bei der Googles Testumgebung hoffentlich richtig funktioniert). Da hätte ich mir allerdings auch mehr Hilfe gewünscht als das damals schief ging.
Gedankenfetzen: Wäre es nicht sinnvoll, die ganzen Reaktionen auf Artikel auf Microplattformen gesondert zu sammeln, eben nicht in dem Trackbackbereich, sondern in einem Bereich "Reaktionen", das Plugin in der Hinsicht prominent weiterzuentwickeln? Google Buzz-Kommentare wieder auf dem eigenen Blog zu spiegeln? Echtzeitsysteme wie eben Pubsubhubbub zu integrieren (und eben am besten direkt aktiviert)? Oder soll das Cachingsystem, das mit Isotopp erdacht wurde, weitergeführt werden?
Garvin, hast du Pläne in Richtung Weiterentwicklung?
PS: Fand es z.B. toll, wie schnell hier auf die Flattr-Entwicklung reagiert wurde. Das stand Wordpress in nichts nach.
Re: Die Zukunft von Serendipity
Dann sag ich halt mal was: Ich würde mir ein schönes mobiles Design wünschen. In den vorhandenen Themes (XHTML MP / iPhone) steckt noch viel Potential. Oder man baut ein komplett neues.
Bei den genannten kann man nämlich nicht kommentieren
Ansonsten fällt mir so spontan auch nix ein, seit es das Bayes-Plugin und den Theme-Editor gibt
Bei den genannten kann man nämlich nicht kommentieren
Ansonsten fällt mir so spontan auch nix ein, seit es das Bayes-Plugin und den Theme-Editor gibt
Re: Die Zukunft von Serendipity
Nein. Für mich ist genau das der entscheidende Unterschied. Siehst Du anders? Okay.CrasherAtWeb wrote:Dir ist schon klar, dass du damit deine eigene Aussage bezüglich der Vergleichbarkeit der Systeme selber ad absurdum führst indem du selber feststellst, dass der Unterschied eigentlich nur in der Marktpositionierung liegt!?
Ja. Okay. Du hast weder meinen Artikel gelesen noch praktische Erfahrung mit der redaktionellen Verwaltung einer größeren Webpräsenz bzw. dem damit verbundenen Workflow. Wir brauchen nicht weiter diskutieren.CrasherAtWeb wrote:CMS steht für Content-Management-System, zu deutsch: Inhalte-Verwaltungssystem. Und Inhalte verwalten sowohl deine so genannten "echten" CMS, als auch Blog-CMS wie s9y oder Wordpress. Die einen verwalten bloß halt eher statische Seiten in komplexen Strukturen, während die anderen eher in dynamisch generierten Seiten präsentierte Blog-Einträge und haben statische Seiten nur als kleinen Zusatz, wobei die "echten" CMS dann halt bloggen über Plugins ermöglichen.
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Klar ist das ein Unterschied. Aber dieser Unterschied entsteht eben nicht aus den Systemen heraus. Wordpress hat einfach das Glück mehr gepusht worden zu sein und mehr Aufmerksamkeit erhalten zu haben, wodurch es mehr Entwickler und eine bessere Positionierung im Markt erhielt. Aber das ändert doch nichts an der Vergleichbarkeit der Systemeyellowled wrote:Nein. Für mich ist genau das der entscheidende Unterschied. Siehst Du anders? Okay.CrasherAtWeb wrote:Dir ist schon klar, dass du damit deine eigene Aussage bezüglich der Vergleichbarkeit der Systeme selber ad absurdum führst indem du selber feststellst, dass der Unterschied eigentlich nur in der Marktpositionierung liegt!?
Das ist schlichtweg und einfach mal eine unangebrachte Unterstellung. Was soll das? Ich habe sehr wohl deinen Artikel gelesen und auch wenn ich noch nicht beruflich mit einer größeren Webpräsenz zu tun hatte, so kenne ich mich mit der Materie durch mein Studium doch schon relativ gut aus. Und auch wenn du meinst mich von oben herab behandeln zu müssen ändert das nichts daran, dass die Begrifflichkeit so ist wie sie ist. Du meinst es irgendwie anders beurteilen zu müssen und das davon abhängig zu machen wie die Systeme benutzt werden, ignorierst aber dabei völlig was sie nun einmal real tun. Sorry, aber deine Art und Weise hier ist gerade echt mal daneben.yellowled wrote:Ja. Okay. Du hast weder meinen Artikel gelesen noch praktische Erfahrung mit der redaktionellen Verwaltung einer größeren Webpräsenz bzw. dem damit verbundenen Workflow. Wir brauchen nicht weiter diskutieren.
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Was vergleichst Du?CrasherAtWeb wrote:Klar ist das ein Unterschied. Aber dieser Unterschied entsteht eben nicht aus den Systemen heraus. Wordpress hat einfach das Glück mehr gepusht worden zu sein und mehr Aufmerksamkeit erhalten zu haben, wodurch es mehr Entwickler und eine bessere Positionierung im Markt erhielt. Aber das ändert doch nichts an der Vergleichbarkeit der Systeme
Features? Da liegt Wordpress vorne.
Sicherheit? Da liegt Serendipity vorne.
Stabilität? Da liegt Serendipity vorne.
Möglichkeit, dass ein Update baden geht? Da liegt Wordpress vorne.
Mit anderen Worten, wenn Dir Features wichtig sind, bist Du bei Wordpress richtig, wenn Du bereit bist, den Rest in Kauf zu nehmen.
Gruss
Dirk
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Dinge, die ich gerne geändert haben möchte (habe ich auch schon einmal als Feature-Request geäussert):
Es geht um das Podcast-Plugin:
Laut Podcast-Spezifikation müssen die Links für Mediendateien absolute sein. Daher möchte ich gerne absolute Links für Multimedia-Dateien. (Das muss ich derzeit von Hand machen).
Ein iTunes-Feed fehlt.
Ein deutlich besserer Flash- oder HTML5-Player wäre nett. Wenn der eingeblendet wird, sollte zusätzlich noch ein Download-Link vorhanden sein.
Gruss
Dirk
Es geht um das Podcast-Plugin:
Laut Podcast-Spezifikation müssen die Links für Mediendateien absolute sein. Daher möchte ich gerne absolute Links für Multimedia-Dateien. (Das muss ich derzeit von Hand machen).
Ein iTunes-Feed fehlt.
Ein deutlich besserer Flash- oder HTML5-Player wäre nett. Wenn der eingeblendet wird, sollte zusätzlich noch ein Download-Link vorhanden sein.
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Ich vergleiche da die Grundfunktionalitäten der Systeme. Und mir ging es mir nur um die Ansatzpunkte zur Vergleichbarkeit, welche Yellowled in Frage gestellt hat. Ich sage nicht, dass s9y und wordpress in jedem kleinen Detail gleich sind oder dergleichen.Lux wrote:Was vergleichst Du?CrasherAtWeb wrote:Klar ist das ein Unterschied. Aber dieser Unterschied entsteht eben nicht aus den Systemen heraus. Wordpress hat einfach das Glück mehr gepusht worden zu sein und mehr Aufmerksamkeit erhalten zu haben, wodurch es mehr Entwickler und eine bessere Positionierung im Markt erhielt. Aber das ändert doch nichts an der Vergleichbarkeit der Systeme
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Was ist die Grundfunktionalität? Blogartikel schreiben, veröffentlichen, RSS-Feed generieren? Das kann jede Blogengine.CrasherAtWeb wrote:Ich vergleiche da die Grundfunktionalitäten der Systeme. Und mir ging es mir nur um die Ansatzpunkte zur Vergleichbarkeit, welche Yellowled in Frage gestellt hat. Ich sage nicht, dass s9y und wordpress in jedem kleinen Detail gleich sind oder dergleichen.
Ich frage das ernsthaft, da mich die Kriterien interessieren.
Gruss
Dirk
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Die Grundfunktionalitäten sind die, welche nach der reinen Installation zur Verfügung stehen. Und da hast du ja das wesentliche bereits beschrieben. Bei Wordpress ist ja jetzt mit 3.x lediglich noch standardmäßig Unterstützung für statische Seiten und Multiuser hinzu gekommen.Lux wrote:Was ist die Grundfunktionalität? Blogartikel schreiben, veröffentlichen, RSS-Feed generieren? Das kann jede Blogengine.CrasherAtWeb wrote:Ich vergleiche da die Grundfunktionalitäten der Systeme. Und mir ging es mir nur um die Ansatzpunkte zur Vergleichbarkeit, welche Yellowled in Frage gestellt hat. Ich sage nicht, dass s9y und wordpress in jedem kleinen Detail gleich sind oder dergleichen.
Ich frage das ernsthaft, da mich die Kriterien interessieren.
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Mit Multiuser meinst Du, dass mit einer Bloginstallation verschiedene Blogs generiert werden? Das, was früher Buddypress gemacht hat?CrasherAtWeb wrote:Die Grundfunktionalitäten sind die, welche nach der reinen Installation zur Verfügung stehen. Und da hast du ja das wesentliche bereits beschrieben. Bei Wordpress ist ja jetzt mit 3.x lediglich noch standardmäßig Unterstützung für statische Seiten und Multiuser hinzu gekommen.
Mehrbenutzerfähigkeit im gleichen Blog bietet s9y ja schon lange.
Gruss
Dirk
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Buddypress kenne ich nicht. Aber ja, ich meine, dass man mit einer Installation mehrere Blogs unterhalten kann. Es wurde halt die Funktionalität von WordPress MU in WordPress integriert.Lux wrote:Mit Multiuser meinst Du, dass mit einer Bloginstallation verschiedene Blogs generiert werden? Das, was früher Buddypress gemacht hat?
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Aus meiner Sicht schon. Wordpress verhält sich zu s9y etwa wie Windows zu Linux: Es ist das massentauglichere, verbreitetere System. Dadurch entstehen -- kommerziell wie auch nicht-kommerziell -- ganz andere Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten. Fakt ist, dass die Möglichkeit, System umzusetzen, die über die Kernfunktionen eines Blogs hinausgehen, bei Wordpress größer ist. Bedingt durch die andere Marktpositionierung ist sowohl die Bereitschaft zur Umsetzung solcher Features als auch die Zahl der Entwickler, die sich um solche Umsetzungen kümmert, größer.CrasherAtWeb wrote:Klar ist das ein Unterschied. Aber dieser Unterschied entsteht eben nicht aus den Systemen heraus. Wordpress hat einfach das Glück mehr gepusht worden zu sein und mehr Aufmerksamkeit erhalten zu haben, wodurch es mehr Entwickler und eine bessere Positionierung im Markt erhielt. Aber das ändert doch nichts an der Vergleichbarkeit der Systemeyellowled wrote:Nein. Für mich ist genau das der entscheidende Unterschied. Siehst Du anders? Okay.
Meiner Einschätzung nach ist auch die Philosophie, mit der s9y entwickelt wird, eine ganz andere. Das äußert sich schon darin, dass es hier für jeden Zweck genau ein Plugin gibt. Es äußert sich zudem darin, dass bestimmte Features nicht bei einmaliger Anfrage umgesetzt werden, dass auch bei jedem potenziell interessanten neuen Feature der Nutzen hinterfragt wird -- ungeachtet davon, dass das evtl. anders aussehen würde, wenn es mehr Entwickler gäbe.
Okay, da hatte ich einen anderen Eindruck. Entschuldigung.yellowled wrote:Ich habe sehr wohl deinen Artikel gelesen und auch wenn ich noch nicht beruflich mit einer größeren Webpräsenz zu tun hatte, so kenne ich mich mit der Materie durch mein Studium doch schon relativ gut aus.
Du argumentierst, ein CMS definiere sich als System, das Inhalte verwaltet. Dem ist technisch nichts entgegenzusetzen -- ich finde lediglich, dass diese Definition zu vage ist.
Für mich -- ganz subjektiv -- ist die Verwaltung einer bestimmten Inhaltsmenge weder in WP noch in s9y mit dem zu vergleichen, was ein „echtes“ CMS bietet -- bezogen nicht auf Blogfunktionen, sondern auf statische Inhalte. Bei WP bemüht man sich anscheinend von Entwicklerseite, diesen Unterschied zu reduzieren, bei s9y nicht unbedingt. Was ich vollkommen okay finde, nur resultiert es halt in einer anderen Marktposition und Verbreitung.
Ich finde das nach wie vor nicht schlimm.
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Das trifft auch exakt meine Meinung. Für manche ist das eine Schwäche, für mich ist das eine der grössten Stärken.yellowled wrote:Aus meiner Sicht schon. Wordpress verhält sich zu s9y etwa wie Windows zu Linux: Es ist das massentauglichere, verbreitetere System.
[...]
Meiner Einschätzung nach ist auch die Philosophie, mit der s9y entwickelt wird, eine ganz andere. Das äußert sich schon darin, dass es hier für jeden Zweck genau ein Plugin gibt. Es äußert sich zudem darin, dass bestimmte Features nicht bei einmaliger Anfrage umgesetzt werden, dass auch bei jedem potenziell interessanten neuen Feature der Nutzen hinterfragt wird -- ungeachtet davon, dass das evtl. anders aussehen würde, wenn es mehr Entwickler gäbe.
Zu CMS gehört noch eine Menge mehr als nur das Verwalten der statischen Seiten. In der Regel werden komplette Workflows hinterlegt.yellowled wrote:Für mich -- ganz subjektiv -- ist die Verwaltung einer bestimmten Inhaltsmenge weder in WP noch in s9y mit dem zu vergleichen, was ein „echtes“ CMS bietet -- bezogen nicht auf Blogfunktionen, sondern auf statische Inhalte. Bei WP bemüht man sich anscheinend von Entwicklerseite, diesen Unterschied zu reduzieren, bei s9y nicht unbedingt. Was ich vollkommen okay finde, nur resultiert es halt in einer anderen Marktposition und Verbreitung.
Wie man bei t3n.de sehen kann, kann man sogar aus dem CMS direkt ein Print-Magazin erstellen.
Gruss
Dirk
Löschen von Beiträgen
Was ich selbst schmerzlich vermisse ist eine Funktion zum Löschen eines Beitrages, wenn man ihn bearbeitet. Also ein Button "Löschen", wenn ich auf "Eintrag bearbeiten" geklickt habe. Wenn ich das bekommen könnte, das wäre schon genial.
mfg
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Re: Die Zukunft von Serendipity
Ja aber diese Unterschiede entstehen doch nicht durch die Systeme selbst! Das einzige was Wordpress wirklich von sich aus mehr kann ist die Verwaltung von mehreren Blogs gleichzeitig. Ansonsten ist die Grundfunktionalität ziemlich genau die gleiche. Der Vergleich zum Unterschied zwischen Windows und Linux hinkt also mal ganz gewaltig! Denn jeder könnte mal eben für s9y mal eben eine Plugin-Seite aufziehen die eben mehr als ein Plugin für jeden Zweck bietet. SPARTACUS und die in seinem Repository befindlichen Plugins sind ja nicht zwingend der Weisheit letzter Schluss. Du misst hier den Systemen Unterschiede zu, welche aber letztendlich nicht durch die Systeme entstehen, sondern lediglich durch die Menschen welche sie nutzen und entwickeln. Das könnte aber sowas von schnell sich ändern ohne, dass an den Systemen nennenswert was geändert werden müsste. Es bleibt also wie es ist. Die Vergleichbarkeit der Systeme als solches ist nicht so geringfügig wie du es angeführt hast.yellowled wrote:Aus meiner Sicht schon. Wordpress verhält sich zu s9y etwa wie Windows zu Linux: Es ist das massentauglichere, verbreitetere System. Dadurch entstehen -- kommerziell wie auch nicht-kommerziell -- ganz andere Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten. Fakt ist, dass die Möglichkeit, System umzusetzen, die über die Kernfunktionen eines Blogs hinausgehen, bei Wordpress größer ist. Bedingt durch die andere Marktpositionierung ist sowohl die Bereitschaft zur Umsetzung solcher Features als auch die Zahl der Entwickler, die sich um solche Umsetzungen kümmert, größer.CrasherAtWeb wrote:Klar ist das ein Unterschied. Aber dieser Unterschied entsteht eben nicht aus den Systemen heraus. Wordpress hat einfach das Glück mehr gepusht worden zu sein und mehr Aufmerksamkeit erhalten zu haben, wodurch es mehr Entwickler und eine bessere Positionierung im Markt erhielt. Aber das ändert doch nichts an der Vergleichbarkeit der Systemeyellowled wrote:Nein. Für mich ist genau das der entscheidende Unterschied. Siehst Du anders? Okay.
Meiner Einschätzung nach ist auch die Philosophie, mit der s9y entwickelt wird, eine ganz andere. Das äußert sich schon darin, dass es hier für jeden Zweck genau ein Plugin gibt. Es äußert sich zudem darin, dass bestimmte Features nicht bei einmaliger Anfrage umgesetzt werden, dass auch bei jedem potenziell interessanten neuen Feature der Nutzen hinterfragt wird -- ungeachtet davon, dass das evtl. anders aussehen würde, wenn es mehr Entwickler gäbe.
Angenommen!yellowled wrote:Okay, da hatte ich einen anderen Eindruck. Entschuldigung.CrasherAtWeb wrote:Ich habe sehr wohl deinen Artikel gelesen und auch wenn ich noch nicht beruflich mit einer größeren Webpräsenz zu tun hatte, so kenne ich mich mit der Materie durch mein Studium doch schon relativ gut aus.
Ja, aber dass das so vage ist, dafür kann ich doch nichts. Mehr wird durch den Begriff "Inhalte-Verwaltungssystem" eben erst einmal nicht ausgedrückt! Alles darüber hinaus kann lediglich als subjektive Befindlichkeit bezeichnet werden, aber definitiv nicht als allgemeingültige Regeln wie du sie hier scheinbar gerne aufstellen würdest.yellowled wrote:Du argumentierst, ein CMS definiere sich als System, das Inhalte verwaltet. Dem ist technisch nichts entgegenzusetzen -- ich finde lediglich, dass diese Definition zu vage ist.
Schlimm ist vielleicht auch nicht der richtige Ausdruck. Allerdings stellt sich halt schon die Frage inwiefern halt durch diese Ausrichtung s9y Zukunftschancen hat, eben weil immer mehr Leute mehr als nur diese einfachen Blogfunktionen zu suchen scheinen. Was ist, wenn Garvin, du und andere der wenigen Entwickler aus beruflichen Gründen nicht mehr so viel Zeit zum Entwickeln und zum Support für s9y haben? Ich denke, da würde s9y schnell in Gefahr geraten zu auszusterben, eben weil es immer mehr zum Kleinnieschenprodukt wird und eventuell so manchen Trend verpasst bzw. zu wenig Aufmerksamkeit erregt um entsprechend notwendige Unterstützung zu erhalten.yellowled wrote:Für mich -- ganz subjektiv -- ist die Verwaltung einer bestimmten Inhaltsmenge weder in WP noch in s9y mit dem zu vergleichen, was ein „echtes“ CMS bietet -- bezogen nicht auf Blogfunktionen, sondern auf statische Inhalte. Bei WP bemüht man sich anscheinend von Entwicklerseite, diesen Unterschied zu reduzieren, bei s9y nicht unbedingt. Was ich vollkommen okay finde, nur resultiert es halt in einer anderen Marktposition und Verbreitung.
Ich finde das nach wie vor nicht schlimm.
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